Rezension: „Divine – Die Auferstehung“ von M. R. Forbes

Bevor es weiter geht mit meiner Aufarbeitung der BYOA-Abende, unterbreche ich für eine weitere Mantikore-Werbepause 😉 Diesmal für den ersten Teil der DIVINE-Sage von M.R. Forbes, für die der Mantikore-Verlag ein E-Exemplar zu Rezensionszwecken schickte.

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Worum geht es?

Landon hatte echt ’nen schlechten Tag. Sein Leben war ziemlich durcheinander. Endlich beginnt er wieder auf die Beine zu kommen, geht gewissenhaft seinem neu gefundenen Beruf als Museumswächter nach, als er zusammen mit dem halben Museum in die Luft gesprengt ist. Landon ist tot, ein Ausstellungsstück gestohlen. Doch damit endet die Sache für Landon nicht. Er findet sich im Fegefeuer wieder und wird von niemand geringerem als Dante Algihieri in die Anatomie von Himmel und Hölle eingeführt und erfährt einige Worte über den ewigwährenden Krieg, zwischen dessen Fronten die Menschheit zu zerbrechen droht. Für die Offenbahrung, dass Landon als Verkörperung des perfekten Gleichgewichts der wichtigste (und leider auch einzige) Kämpfer für die unterrepräsentierte Menschheit ist, reicht es noch, dann bricht auch im Fegefeuer die Hölle los und Landon landet – auf sich allein gestellt – in New York. Die Ereignisse überschlagen sich, Landon findet Verbündete und Feinde und der große Kampf entfaltet sich mehr und mehr.

Wie gefällt es?

Ganz knapp: Sehr. Ich bin an sich kein echter Fan von Occult Fantasy, aber DIVINE fetzt. Der Schreibstil ist schnell und geladen, fast comichaft. Ich hatte nicht das Gefühl, dass irgendwo ein Wort zu viel verwendet wird, trotzdem sind die Szenen klar und die Charaktere dreidimensional und nachvollziehbar. Das gibt dem Buch ein unglaubliches Tempo und einen ziemlichen Sog. Trotz Zeitmangel und chronischer Erschöpfung habe ich das Buch ab etwa Seite 80 innerhalb von 2.5 Tagen fertig gelesen.

Thematisch erinnert mich das Ganze ein bisschen an Hellblazer, bzw Constantine: Ein abgefuckter Held mit zweifelhaften Verbündeten gegen den Rest der Welt.

Übersetzung, Layout, Lektorat, …

Vorneweg: Ich hatte natürlich nur eine Vorabversion in Händen, es kann also sein, dass sich da noch was tut. Das Cover ist nicht ganz meins, aber kommt zumindest schmissig rüber und sind durchaus auch Sachen, die man erst nach Lektüre des Buches genau einordnen kann – sowas mag ich.

Ein paar kleine Schnitzer habe ich gefunden, aber nichts Wildes, schon gar nicht so, dass es den Lesefluss stören würde. Der Übersetzung selbst merkt man an, dass das Buch nicht ‚muttersprachlich deutsch‘ ist, aber auch hier nichts Wildes und auch wenn es sich für mich am Anfang etwas hölzern anfühlte, habe ich mich schnell dran gewöhnt.

Preis und Erscheinungsdatum

Mit 13.95€ für etwas über 300 Seiten Taschenbuch ist DIVINE – Die Auferstehung etwas teurer als die meisten vergleichbaren Bücher. Man möge sich aber in Erinnerung rufen, dass das Buch von einem Kleinverlag übersetzt und verlegt wurde und damit aus verschiedenen Gründen (geringere Auflage, geringeres finanzielles Polster, …) nicht die ~10€ von Heyne, dtv, … erreichen kann. Sein Geld ist es aber meiner Meinung nach auf jeden Fall.

Elektronisch gibt es das Buch bereits zu kaufen, für die Druckausgabe muss sich der Interessierte bis zum 8.Juni gedulden.

Fazit

Klar, DIVINE ist weder Kleist noch Rinke. Es ist Unterhaltungsliteratur. Aber ziemlich gute… und macht echt Spaß. Und das ist ja die Hauptsache 😉 Klare Empfehlung von meiner Seite.

 

Ein elektronisches Exemplar dieses Buches wurde mir vom Mantikore-Verlag zu Rezensionszwecken zugeschickt.

 

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